Fanfiction – Das Geheimnis des Kikuyu

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Level 9 – Ägypten

Nach einem ziemlich turbulenten Flug landeten wir endlich in Luxor.
   Wir klapperten den Flughafen ab und fanden bald das winzige Flugzeug, das uns nach Assuan zu einer kleinen Privatlandebahn bringen sollte.
   Im Flieger erzählte uns Lara, dass der Besitzer ein reicher Geschäftspartner und Freund ihres Vaters war, der kurz nach ihrer Geburt ihr Patenonkel wurde. Er wollte seinen Lebensabend im Land der Pharaonen verbringen und hat sich auf einem kleinen Stück Land niedergelassen. Dort werden wir auch wohnen.
   Als wir ankamen sahen wir schon aus dem Flugzeug einen kleinen pummeligen Mann, der uns freudig zuwinkte.
Wir stiegen aus und er kam uns gleich entgegen. „Lara, mein Goldstück! Schön dich zu sehen, nach all den Jahren. Du siehst hinreißend aus, Mädchen. Aus dir ist ja wirklich eine hübsche junge Dame geworden. Gegen deine Schönheit verblasst ja selbst Cleopatra!“
   Lara errötete „Aber Onkelchen, du übertreibst maßlos. Wir haben uns zwar ewig nicht gesehen, aber du hast dich kein bisschen verändert. Darf ich vorstellen? Das sind meine Begleiterinnen und gleichzeitig meine Freundinnen Chrissi, Kitjes, Netty und Canty.“
   Sie drehte sich zu uns um und sagte „Ja, und das ist mein Patenonkel Sean Murray.“
   „Guten Tag Mr. Murray. Hat Lara Ihnen von dem Grund unseres Kommens erzählt?“, sagte ich.
   „Also erstens: nein, hat sie nicht. Und zweitens: bitte sag Sean zu mir. Ich fühl’ mich immer so alt, wenn man mich ’Mister’ nennt.“, gab Mr. Murray... nein... Sean schmunzelnd zurück.
   Ich nickte und er machte eine einladende Geste Richtung Haus. Wir folgten seinen raschen Schritten ins Haus, wo uns sofort eine erfrischende Kühle und ein leichter Olivenduft empfing. Er bot uns einen Platz in der Sitzrunde in der Lobby an und rief einen seiner Angestellten, uns etwas zu trinken zu bringen. Dann wandte er sich wieder uns zu.
   „Na Lara, darf ich jetzt erfahren, warum ihr euch extra nach Ägypten bemüht habt? Doch nicht etwa wegen mir, oder? Ich möchte nicht, dass ihr euch deshalb so in Unkosten stürzt.“, sagte er mit einem Augenzwinkern.
   „Gut Sean, du musst uns aber versprechen, dass es unter uns bleibt.“, sagte Lara eindringlich.
   Sean nickte und Lara begann zu erzählen, wie wir auf das Kikuyu aufmerksam geworden sind. Sie erzählte auch von unseren Abenteuern in Kenia, London und in Haiti.
   Als sie fertig war sah Sean ziemlich baff aus „Wow, mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht damit! Und gratis zum Kikuyu gib’s auch noch eine Geheimorganisation, die über Leichen geht... ich bin wirklich beeindruckt!“
   Lara lächelte zufrieden und die anderen sahen auch unglaublich erleichtert aus.
   „So. Das ist ja alles schön und gut, aber was habt ihr jetzt vor?“, fragte Sean.
   „Tja, das wissen wir selbst noch nicht genau. Zuhause haben wir einen Computerfreak sitzen, der sich in den Hauptcomputer von ‘Yume’ hackt. Er beschafft uns immer die Informationen. Er wollte uns eine Art Schatzkarte zukommen lassen. Du hast doch ein Fax, oder?“, sagte Lara.
Sean nickte.
   „Gut, dann ruf ich ihn gleich mal an und geb‘ ihm deine Nummer durch.“, sagte Lara und zückte das Funkgerät.
   „Stevi? Hi, ich bin’s, Lara. ~ Wir sind gut angekommen und sitzen hier bei meinem Patenonkel. ~ Hast du schon was rausbekommen? ~ Echt? ~ Ja, ich geb dir die Nummer nachher, wir müssen hier erst mal was besprechen, aber ich ruf dich sobald es geht noch mal an, ok? ~ Super, bis dann. ~ Ja, mach ich. ~ Cu.“ Lara legte auf.
   „So, zuerst soll ich euch wieder schön grüßen. Außerdem soll ich euch mitteilen, dass Stevi eine Karte hat, auf der eingezeichnet ist, wo sich das Kikuyu befindet – mitten in der Wüste.“, sagte Lara.
   „Woher wissen die von ‘Yume’ das schon wieder?“, frage Netty.
Lara zuckte mit den Schultern und wandte sich ihrem Onkel zu „Sag mal, hast du einen Jeep oder sowas in der Art?“
   „Ich müsste noch einen größeren Jeep haben, ja. Wollt ihr ihn borgen?“, antwortete Sean.
Lara nicke und Sean meinte, dass wir es uns in seinen Gästezimmern gemütlich machen sollen. Er wollte solange den Jeep entstauben und zum Abendessen würden wir uns wiedersehen.
   Wir verbrachten den kleinen Rest des Nachmittags und den Anfang des Abends damit, zu quatschen und Manga zu lesen.
Zum Abendessen gingen wir dann nach unten, wo uns Sean bereits erwartete. Er führte uns ins Esszimmer und wir besprachen beim Essen unsere Pläne für den nächsten Tag. Stevis Fax kam kurz nach dem Essen bei uns an und wir gingen bald ins Bett, um morgen Früh fit zu sein.
   Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück los. Wir machten uns fertig und beluden den Jeep mit ein paar Waffen – nur für den Fall, dass Leute von ‘Yume’ auftauchen sollten. Und schon bald darauf saßen wir durch die Wüste fahrend im Jeep.
   Wir hielten an der Stelle, wo wir in der Nähe das Kikuyu vermuteten.
Eigentlich haben wir mit einem Bauwerk gerechnet, wo wir ein paar Monster besiegen müssen, aber hier war nichts als Sand. Überall Sand.
   Es war wirklich frustrierend. Wir suchten jeden Quadratzentimeter Sand ab, aber es war nichts zu finden, was größer als ein Kieselstein war.
Enttäuscht gingen wir zum Jeep zurück.
   „Na toll, und was machen wir jetzt?“, fragte Chrissi frustriert. 
„Nach Hause fahren?“, antwortete Kitjes ironisch.
   Aber noch bevor jemand was entgegnen konnte, fiel ein Schuss. Wir duckten uns hinter den Jeep und spähten vorsichtig hervor. Wie herbeigezaubert stand da eine Gruppe von ‘Yume’-Leuten.
   Wir zückten unsere Waffen und nahmen sie unter Beschuss. Glücklicherweise waren wir diesmal besser bewaffnet – unser Malheur im Museum war uns eine Lehre gewesen, uns besser zu bewaffnen.
   Schon bald hatten wir den Großteil der Gruppe in die ewigen Jagdgründe geschickt. Nur einen ließen wir übrig.
Lara ging, die Uzis auf ihn gerichtet, langsam auf ihn zu „Du sagst uns jetzt sofort, wo das Kikuyu versteckt ist, oder es ergeht dir wie deinen Kumpanen...“
   Der Typ stellte sich doof und tat so, als ob er Lara nicht verstehe.
Sie richtete ihre Waffen an seinen Kopf und er musste deutlich schlucken.
   Mit einer flinken Bewegung riss er Lara die Beine weg, sodass sie auf den Rücken fiel.
Das Blatt hatte sich gewendet und er rannte, seine Pistolen im Anschlag, auf mich zu.
   Aber er blieb abrupt stehen. Ich schaute hinter ihn. Lara war aufgestanden und drückte ihm jetzt ihre Uzi in den Rücken „Na, du wirst doch keine Dummheiten machen. Gerade jetzt, wo wir ins Gespräch kommen.“
   „Was wollt ihr?“, knurrte er.
„Das Kikuyu. Wo ist es? Ich frag nicht nochmal.“, sagte Lara drohend.
   „Ich... ich weiß nicht...“, brummte der Typ. Aber er war nicht sonderlich überzeugend.
„Nein? Vielleicht hilft das deinem Gedächtnis auf die Sprünge?“, sagte Lara und zog nun auch ihre zweite Uzi aus dem Holster und setzte sie an seine Schläfe.
   Sein Blick verfinsterte sich und er sprach „Ja, ist ja gut Lady, Sie müssen doch nicht gleich rabiat werden. Wir können doch über alles reden... Sie wollen wissen, wo das Kikuyu ist? Öhm, es liegt auf der Spitze eine Pyramide verborgen. Soll ich Sie hinführen?“
   „Nein, es reicht, wenn du uns den Standort der Pyramide hier auf der Karte markierst.“, sagte Lara und ließ ihren Blick zum Jeep schweifen.
   Ich holte die Karte und einen Stift hervor und hielt den Stift diesem Kerl hin.
Der machte ein Kreuz – gar nicht weit weg von hier.
   „Und du bist sicher, dass die Pyramide DA ist, und nicht irgendwo anders?“, frage Lara, mit einem Druck in seinen Rücken.
Der Typ nickte und sagte nichts mehr.
   „Was machen wir mit ihm?“, fragte Kitjes.
„Ich bin dafür ihn freizulassen.“, meinte Chrissi.
Netty schüttelte den Kopf „Das würde ich lieber lassen. Wer weiß, was er anstellt, wenn er frei ist. Wahrscheinlich greift er uns aus einem gemeinen Hinterhalt an.“.
„Na, dann überwältigen wir ihn eben wieder.“, meinte Chrissi trotzig.
„Und wenn er uns im Schlaf angreift und wir ihn erst bemerken wenn es zu spät ist?“, fragte Netty lauernd.
„Dann...“, begann Chrissi, aber sie wurde von Laras „Ruhe jetzt!“ unterbrochen.
   „Wir werden ihn fesseln und ihn in den Schatten der Zeltplane, die wir dabei haben, legen. Dazu bekommt er noch eine offene Flasche Wasser, damit er nicht verdurstet, bis ihn seine Leute abholen. Und bis es soweit ist, sind wir mit dem Kikuyu längst über alle Berge.“, legte Lara fest.
Also bauten wir die Zeltplane auf und legten ihn dahinter. Er bekam auch seine versprochene Wasserflasche mit Strohhalm zum Trinken.
   Gleich drauf fuhren wir zu der Pyramide, auf der angeblich das Kikuyu liegt.



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